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Chemie ist wenn es knallt und stinkt !

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Thermit in Aktion

Eines der spektakulärsten Experimente, welches mit billigen und legal verfügbaren Chemikalien und bei

Beachtung weniger Sicherheitsaspekte auch gefahrlos durchführbar ist: die exotherme Redox-Reaktion

eines Gemisches aus Eisen(III)Oxid [FeO3] und metallischem Aluminium [Al]

Reaktionsgleichung:  Fe2O3 + 2Al ----> 2Fe + Al2O3    { -851,5kJ/mol }

Die Umsetzung erfolgt unter Freiwerdung von erheblichen thermischen Energien und reinem flüssigen Eisen,

weshalb die Reaktion unter anderem dazu benutzt wird, massive Stahlteile miteinander zu verbinden.

Beim Gleisbau ist dies das Verfahren, um Schienenstöße miteinander zu verbinden.

So wird's gemacht:

Macht das Experiment im Freien, wo nichts abfackeln kann. Die Mischung muß trocken sein, sonst

kann es spritzen. Während die Mischung abbrennt, niemals mit Wasser löschen, es sei denn, Ihr seid

scharf auf Hauttransplantationen. Nicht zu lange direkt in die Flamme sehen, hoher UV-Lichtanteil,

hier herrschen Temperaturverhältnisse wie beim Schweißen. Wenn die Mischung nicht ganz abbrennt

und ein Rand im Topf stehen bleibt: nicht stochern, sonst zündet die Mischung erneut.

 

Hier das Experiment, wie ich es kürzlich gemacht habe (zum Vergrößern Bild anklicken):

Ich habe die doppelte Menge des oben beschriebenen Ansatzes verwendet. Dank an André, den Fotografen mit der ruhigen Hand !!

die Kerze brennt, es ist Advent...

jetzt brennt die Mischung mit bis zu 2400°C, Eisenoxid wird zu elementarem Eisen reduziert

nach einer halben Minute ist nur noch die hell glühende Schlacke vorhanden

den umgebenen Quarzsand hat die Reaktion bis zur Weißglut erhitzt

die Tontöpfe hat's zerbröselt und im unteren Teil zusammengebacken

das im Luftraum zwischen oberem und unterem Tontopf zusammengelaufene Produkt

nun kommt das Wasser zum Einsatz, die Schlacke löst sich am Besten, wenn alles abgekühlt ist

der 'Regulus' aus ziemlich reinem Eisen, von der Schlacke befreit und blank gebürstet.

 

Die Schlacke besteht aus einer glasartigen Masse von Aluminiumoxid (Korund), einem der härtesten Minerale.

Es wird zum Beispiel für Schleifpapier oder als Besatz von Bohrerkronen verwendet. Vorsicht beim Abschlagen,

die Splitter sind extrem spitz und scharfkantig.

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Das Periodensystem der Elemente

    

Hier bekommt Ihr einen Eindruck von meiner kleinen Elemente-Sammlung, welche einigen Platz in meiner

Vitrine beansprucht. Ich arbeite zur Zeit an einem Setzkasten aus Sperrholz, welcher das Periodensystem

in der bekannten Schautafelübersicht ( siehe oben: man kennt's noch aus dem Chemieunterricht ) darstellen soll.

 

Bis es soweit ist, benutzt die Fotos im weiteren Verlauf. Ich habe die Bildareale bei den einzelnen Objekten

mit Euren Mausklick zu Detailaufnahmen verknüpft:

also einfach auf das Element im Foto klicken - und es erscheint im Grossformat + Zusatzinformationen !

 

Wasserstoff Deuterium Tritium Helium Lithium Beryllium Bor Kohlenstoff Fluor Neon Natrium Eisen Kobalt Nickel Kupfer Zink Gallium Germanium Arsen Selen Brom Praseodym Neodym Samarium Gadolinium Terbium Dysprosium Holmium Erbium Thulium Ytterbium Lutetium Hafnium Tantal Wolfram Neon Natrium Magnesium Aluminium Silizium Phosphor Silizium Schwefel Selen Brom Hafnium Tantal Wolfram Rhenium Iridium Queckslber Wismut Blei Aktiniden Krypton Yttrium Zirkonium Niob Molybdän Ruthenium Cadmium Zinn Zinn Indium Schwefel Calcium Argon Titan Titan Vanadium Chrom Mangan Indium Zinn Zinn Wismut Tellur Jod Xenon Cäsium Barium Lanthan Cer Aktiniden Woodmetall

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